Die Jugendfeuerwehr Neustadt am Rübenberge wurde im Jahr 1964 gegründet.

Ein wichtiger Grund für die Entscheidung eine Jugendfeuerwehr in Neustadt zu gründen, war sicherlich der Personalmangel Anfang der 60er Jahre.

Initiator und Gründer der Jugendfeuerwehr war

 

 

Werner Hinz

Jugendwart von 1964 – 1966

 

Durch Mundpropaganda wurden in kurzer Zeit 27 Jungen geworben, so dass der erste Dienst am 27.04.1964 stattfinden konnte. Man traf sich nun alle 14 Tage im Feuerwehrgerätehaus.

Anfänglich fiel der feuerwehrtechnische Dienst geringer aus, aufgrund der fehlenden Schutzbekleidung für die Jugendlichen. Doch noch im Gründungsjahr übergab die Stadt Neustadt die erste Jugendfeuerwehrausrüstung an Werner Hinz und seine Jünger.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung kamen Sport und Spiel auch damals schon nicht zu kurz.

Nach intensiver Vorbereitung, nahm die Jugendfeuerwehr Neustadt, mit insgesamt drei Gruppen, zum ersten Mal an einem "Wettkampf" teil. Da es jedoch zum damaligen Zeitpunkt noch keine Jugendfeuerwehrwettbewerbe gab, startete man bei den Kreiswettkämpfen der aktiven Feuerwehr in Garbsen.

 

 

Helmut Thoms

Jugendwart von 1967 – 1974

 

1967 übernahm Helmut die Leitung der Jugendfeuerwehr.

Der Dienstbetrieb fand nunmehr wöchentlich statt.

Um mehr Abwechslung in das normale Geschehen zu bringen, wurden Ausflüge nach Cuxhaven, Bremen und Hamburg durchgeführt. In Bremen wurde ein Überseedampfer und in Hamburg die Berufsfeuerwehr, einschließlich Hafenrundfahrt auf einem Feuerlöschboot, besichtigt.

Das erste Zeltlager besuchte die Jugendfeuerwehr im Jahre 1970 in Wunstorf. Da man nun auf den Geschmack gekommen war, folgten neben den kleineren Zeltlagern in der Region, auch die Teilnahme an den Landeszeltlagern in Wolfshagen, Dorum und Elm.

Unser Abbaukomando "Dorum" (Nordsee) ist in sehr besonderer Erinnerung geblieben, da man sich aufgrund einer Springflut in Sicherheit bringen musste.

Von der See ging es dann in die Berge: Viele ereignisreiche und spaßige Wochenenden wurden im Harz verbracht.

 

 

Hans-Jürgen Grigat

Jugendwart von 1975 – 1981

 

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit, im Jahre 1975, feierte man das 10-Jährige Bestehen unserer Jugendfeuerwehr.

Auch in den folgenden Jahren wurden den Jugendlichen viele Ausflüge ermöglicht. Viel Spaß bereiteten die Fahrrad-Touren über die Pfingstfeiertage. Man legte beachtliche Strecken bis nach Meitze und Addenbüttel zurück. Speziell der Aufenthalt in Addenbüttel wurde mit der Besichtigung des Waldbrandgebietes aus dem Jahre 1975 verbunden.

1980 gelang die Organisation einer einwöchigen Fahrt in das damals noch geteilte Berlin, wobei allen Teilnehmern unvergessliche Eindrücke der Stadt vermittelt wurden.

Auch ein 14-tägiger Aufenthalt im Jugendwaldheim Ahrendsberg/Harz konnte 1982 in die Tat umgesetzt werden.

Dieses vielfältige Angebot an Freizeitaktivitäten war durchaus notwendig, um sich von dem oftmals nervigen Üben für die Wettkämpfe zu erholen und abzulenken. Das ehrgeizige Training hatte sich jedoch ausgezahlt: In den Jahren 1981 und 1983 gelang es der Jugendfeuerwehr sich für die Landesentscheide in Greeve und Brake zu qualifizieren.

 

 

Wolfgang Weihrauch

Jugendwart von 1982 – 1989

 

1982 übernahm Wolfgang die Jugendfeuerwehr.

Die Teilnahme an Zeltlagern auf der Bezirksebene sowie der 12. Platz beim Landeswettbewerb im Jahre 1983, sind Beispiele für die gute Jugendarbeit.

Im gleichen Jahr wurde der „Grigat-Schünemann-Pokal“ ins Leben gerufen. Dieser Wettbewerb wurde auf dem Gelände des TSV Neustadt ausgetragen. Hier konnte die Jugendfeuerwehr Neustadt gegen etliche Wehren aus dem Abschnitt den ersten Platz sichern.

Im Jahr 1984 standen neben einer Feier, anlässlich unseres zwanzigjährigen Bestehens, ein Aufenthalt im Schullandheim Bissendorf und weitere Ausflüge auf dem Programm.

In den darauf folgenden Jahren besuchten wir Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Nienburg, sowie das Kreiszeltlager in Barsinghausen.

Dem Aufruf der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr zum "Tag des Umweltschutzes" wurde nachgekommen. Säuberungsaktionen im "Toten Moor" und das Anlegen eines Feuchtbiotops waren die Aufgaben der nächsten Zeit.

1989 konnte das fünfundzwanzigjährige Jubiläum gefeiert werden. Neben Ehrungen der "Väter der Jugendfeuerwehr" erhielt unser Jugendwart Wolfgang Weihrauch die Florians Medaille der Deutschen Jugendfeuerwehr. Sketsche und ein Tanzabend beschlossen das Jubiläum.

 

 

Jörn Engel

Jugendwart von 1990 – 1992

 

Die Nachfolge von Wolfgang wurde im Jahre 1990 durch Jörn Engel gesichert.

In den folgenden 2 Jahren legte Jörn viel Wert darauf, dass die Teilnahme an unterschiedlichsten Wettbewerben wahrgenommen und der Ausgleich durch zahlreiche Ausflüge gewährleistet wurde.

  

 

Carsten Weidner

Jugendwart von 1993 – 2001

  

1993 übernahm Carsten das Amt des Jugendwartes.

Nach über 30 Jahren wiesen die ursprünglichen Uniformen wesentliche Gebrauchsspuren auf. Aus diesem Grund führte man im Jahre 1996 die bis heute übliche zweiteilige Jugendfeuerwehr-Uniform ein.

Die Freiwillige Feuerwehr Neustadt am Rübenberge feierte 1997 ihr 100-Jähriges Bestehen. Dieses Ereignis wurde zum Anlass genommen die Kreiswettbewerbe der Jugendfeuerwehr im Orte auszurichten. Eine Gruppe der eigenen Jugend konnte sich hier zum Bezirkswettbewerb in Syke qualifizieren.

Wie schon in den Jahren zuvor wurden ein Besuch der Berufsfeuerwehr Hamburg und Radtouren über die Pfingstfeiertage durchgeführt. Gerade die Anreise in das Zeltlager nach Hohnsen war ein kleines Highlight, da die Anreise mit dem Fahrrad stattfand.

Die Teilnahme im Bezirkszeltlager in Uchte (1998) und im Kreiszeltlager im eigenen Ort (1999) war mittlerweile zu einer positiven „Pflicht“ geworden.

Zudem wurden ab 2001 das feuerwehrtechnische Wissen und die sportlichen Leistungen mit dem Verleihen der Leistungsspange honoriert.

  

 

Sebastian Grigat

Jugendwart von 2002 – 2003

  

Eine sehr erfreuliche Ehrung konnte Sebastian zusammen mit seiner Gruppe gleich zu Beginn seiner Amtszeit entgegen nehmen: Ihnen wurde der Ortspreis für außerordentliches Engagement aus mehreren Gruppen verliehen.

Das 8. Zeltlager der Regionsfeuerwehren der Region Hannover (im November 2001 aus der ehemaligen Kreisjugendfeuerwehr hervorgegangen) fand aufgrund guter Erinnerungen aus 1999 wieder in Neustadt auf dem Gelände der Berufsbildenden Schule statt. Hierbei gelang es zum ersten Mal Lagermeister zu werden. Dieser Titel wurde am letzten Abend selbstverständlich ausgiebig gefeiert.

Nach einer erfolgreichen Amtszeit als Jugendwart übergab Sebastian Anfang des Jahres 2004 an

 

 

Alexander Mädge

Jugendwart von 2004 – 2008

  

Nach kurzer Eingewöhnung in seine neue Stellung in der Jugendfeuerwehr wurde, zusammen mit den jugendlichen Gästen aus dem Abschnitt, das 40-jährige Bestehen in Form eines „Spiel ohne Grenzen“ gefeiert.

Auch in den folgenden Jahren behielt Alex die Traditionen an Ausflügen und der Teilnahme an diversen Zeltlagern bei.

Neu hinzu kam 2004 die Möglichkeit des Erreichens der Jugendflamme (Stufe 1, 2 und 3). Diese wurde für allgemeines feuerwehrtechnisches Wissen an die Jugendlichen verliehen.

Bereits ein Jahr später wurde die Arbeit der Jugendfeuerwehr in den Ferienpass der Stadtjugendpflege aufgenommen. Hier ging es hauptsächlich darum, den Kindern und Heranwachsenden einen interessanten Aufenthalt zu ermöglichen, die Ausrüstung näher zu bringen und einen ersten Einblick in die Arbeit mit der Jugend zu vermitteln.

Nach fünf Jahren Amtszeit übergab Alex diesen Posten an

 

 

Jan-René Stöver

Jugendwart von 2009 – 2014

  

Das 1. Jahr seiner Amtszeit beinhaltet gleich mehrere nennenswerte Neuerungen:

Neben der Arbeit für die Jugend, war es Jan-René ebenso ein Anliegen den Zusammenhalt und die Teamarbeit im Betreuerteam selber zu festigen. So wurden 2009 die ersten Betreuertage ins Leben gerufen. Dies setzt sich als jährliche Tradition bis heute durch.

Ebenso sollte nun die Jugendfeuerwehr eindeutig identifiziert werden können. Diese Idee wurde in Form eines eigenen Logos verwirklicht (siehe Startseite) und ziert mittlerweile T-Shirts, Jacken, Schriftstücke usw.

In den folgenden Jahren wurden wieder traditionelle Fahrten nach Berlin, Hamburg etc. durchgeführt.

Wöchentliche Dienste, Teilnahme an verschiedensten Wettkämpfen sowie der Besuch etwaiger Zeltlager wurde beibehalten.

Man machte sich Gedanken über die Möglichkeit, das Üben für die Wettkämpfe auf eigenem Gelände durchführen zu können. Nach langer Planung, zahlreichen Unterstützern, ein paar fleißigen Helfern und viel handwerklichem Geschick entstand 2012 der ortseigene Übungsplatz.

Als Krönung seiner Amtszeit fand 2014 die Feier, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr, statt. Neben zahlreichen Ehrungen und Nennungen war der eigene Song, der von den Jugendlichen zusammen mit den örtlichen Musikern „Orpheuz“ vorgetragen wurde, ein absolutes Highlight.

 

 

Jörg Stöver

Jugendwart von 2015 – aktuell

- Jörg Stöver (rechts) überreicht Gregor Wegerich ein Abschiedsgeschenk für 10 Jahre Tätigkeit als Betreuer –

Frei nach dem Motto „…es bleibt in der Familie“ übernahm Jörg Anfang des Jahres 2015 dieses Amt.

Gleich zu Beginn seiner jungen Karriere besuchte die Jugendfeuerwehr erstmals die Feuerwehr ihrer Partnerstadt in La Ferté-Macé (Normandie; Frankreich). Aufgrund vieler tollen Erfahrungen, sowie die vielen netten Menschen die man dort kennen gelernt hat, ist man gewillt auch hier eine neue Tradition einzuführen.