Die Initiative für brandverletzte Kinder e.V. von Paulinchen macht jährlich auf die Gefahren beim Grillen aufmerksam. Jährlich gebe es mehr als 4000 Unfälle, die durch Brandbeschleuniger verursacht werden. Jeder Einzelne ist aufgerufen, auf Risiken zu achten, hinzuweisen und somit Grillunfälle vermeiden.

Wir von der Jugendfeuerwehr Neustadt möchten darauf aufmerksam machen und einige Hinweise geben.

  • Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen
  • Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden - weder zum Anzünden noch zum Nachschütten - Explosionsgefahr!
  • Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden
  • Grill stets beaufsichtigen
  • Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen - Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
  • Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen
  • Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten
  • Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen
  • Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist
  • Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen
  • ins Haus stellen - Vergiftungsgefahr!
  • Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben - die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß - Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder –fallen
  • Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Achtet selbst aufmerksam auf die möglichen Gefahren. Wenn Ihr zusammen mit Euren Eltern zum Einkaufen geht, dann nimmt nicht den Spiritus, sondern Grillanzündern. Und auch niemals Brandbeschleunigern wie Benzin, Terpentin oder Petroleum benutzen. Es geht auch mit alten Zeitungen oder Eierkarton, die ansonsten im Abfall landen.

Hier noch ein Video mit hilfreichen Tipps für das sichere Grillen

 

Zwei unserer ehemaligen Mitglieder der Jugendfeuerwehr Neustadt haben Anfang April einen großen Schritt in ihrer Karriere bei der Feuerwehr gemacht. Sie bestanden den ersten Teil der Ausbildung zum Truppmann.


Bild-Quelle: Giebel/Neustädter Zeitung

Zusammen mit 28 weiteren Mitgliedern aus dem Neustädter Ortsfeuerwehren, darunter neun Frauen, absolvierten sie die Ausbildung an fünf Wochenende im praktischen Teil. Unterhalb der Woche war dann theoretischer Unterricht bei den Stadtausbildern. Über das grundlegende Wissen aus der Jugendfeuerwehr hinaus erlernten alle die Grundlagen von Fahrzeugen bis hin zur Notfallseelsorge. Zusätzlich kam noch ein Erste-Hilfe-Kurs hinzu. Im praktischen Teil ging es um den Löschangriff, den richten Umgang mit der Steckleiter und das Anwenden der richtigen Knoten und Stiche.

Damit die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Neustadt wieder gut für die Wettbewerbe im Jahr 2017 vorbereitet sind, üben wir gemeinsam auf unserem Wettbewerbsgelände. Dabei geht der Spaß natürlich nicht verloren und alle sind mit Elan dabei. Mehrfach üben und trainieren wir den Löschangriff und den Staffellauf bis alle Handgriffe sitzen.

Solange das Wetter mitspielt und wir immer trocken den Heimweg antreten können, treffen wir uns alle an unserem Wettbewerbsgelände am Rande von Neustadt a. Rgbe. Impressionen von unseren Aktivitäten gibt es auch schon in unserer Bildergalerie.

 

Wer sich hinter dem Team der Betreuer um den Jugendwart Jörg Stöver und seinem Stellvertreter Michael Freier verbirgt, findet man nun auf unserer Seite. Zusammen gestalten sie den wöchentlichen Dienst der Jugendfeuerwehr in der Ortsfeuerwehr Neustadt. Sie sehen sich als Ansprechpartner für jedes Mädchen und jeden Jungen.

Die Ziele für den Dienst am 20.01.2017 waren es, den Jugendlichen die wichtigsten Grundlagen zum Thema „Erst Hilfe leisten“ mitgeben zu können. Hierzu haben wir uns Olga vom Deutschen Roten Kreuz eingeladen.
In zwei Stunden brachte Sie uns mit einer Übungspuppe die Herzdruckmassage, sowie Grundlagen der Notfallversorgung nahe.

Absolut interessiert haben unsere Jugendlichen, sowie auch die Betreuer, dem Unterricht gefolgt.

An dieser Stelle auch ein „Danke“ an dich liebe Olga von Deutschen Roten Kreuz!